Heiß ersehnt von den Entscheidungsträgern der Umweltzone: die inoffizielle Absprache, von dem 15.11. keine Bußgelder wegen fehlender Plaketten zu verhängen, läuft aus. Das dies nicht wirklich funktioniert hat, darüber haben wir berichtet.
Wer sich dazu etwas näher mit der Verkehrsführung befaßt wird darüber hinaus noch ein paar nette Fußangeln finden, die man an strategisch wichtiger Stelle in Form vom "Umweltzonenzipfeln" ausgelegt hat. Tja, die Städte brauchen jeden Euro.
Artikel in der WAZ
Freitag, 14. November 2008
Sonntag, 2. November 2008
Wort zum Sonntag.
Seltsam, nicht wahr?
Dieser immense Aufwand, diese unglaubliche Maschinierie, welche für die Durchsetzung von Umweltzonen aufgefahren wurde. Dieses unüberhörbare Stakkato an Meldungen, wo wann wie streng kontrolliert würde. Wie versucht wird, dem Michel mal wieder ein schlechtes Gewissen einzureden. Diese Flut von wiederlegbaren Behauptungen wie unglaublich wichtig diese bunten Aufkleber auf den Windschutzscheiben sind. Tatkräftige Politiker, die geschickt und unnachgiebig gegen den unsichtbaren Feinstaubtod kämpfen und dabei - wahlweise mit ernster oder heiterer Miene - ihre Zähnchen in die Kameras zeigen. Das Laienstück Umweltzone zeigt, wieviele Persönlichkeiten selbst kleine Kommunal- und Landespolitiker bei Bedarf abrufen können.
Und erst recht deren Behörden: Rechtschaffende Bürokraten, die mit teutonischer (oder wollte ich sagen: vogonischer) Gründlichkeit mit Verordnungen ringen und dabei gar nicht merken, wie sie mit den übermannshohen Stapeln von Anträgen, Entwürfen, Genehmigungen, Ablehnungen, Eingaben, Stellungnahmen, Beglaubigungen, Studien, Gutachten, Machbarkeitsuntersuchungen, Arbeitsanweisungen, Rückmeldungen, Rundschreiben, Ausschußprotokollen und Verwaltungsvorschriften in ein weiteres, selbsterschaffenes Paralleluniversum hinübergleiten.
Hoffentlich - dieser Wunsch wird aller Voraussicht nach enttäuscht werden - haben wir es in absehbarer Zeit nicht mit ernsthaften Problemen zu tun. Dann schütze sich wer kann vor den "Hilfsmaßnahmen" der sog. Spezialisten aus Politik und Verwaltung.
Dieser immense Aufwand, diese unglaubliche Maschinierie, welche für die Durchsetzung von Umweltzonen aufgefahren wurde. Dieses unüberhörbare Stakkato an Meldungen, wo wann wie streng kontrolliert würde. Wie versucht wird, dem Michel mal wieder ein schlechtes Gewissen einzureden. Diese Flut von wiederlegbaren Behauptungen wie unglaublich wichtig diese bunten Aufkleber auf den Windschutzscheiben sind. Tatkräftige Politiker, die geschickt und unnachgiebig gegen den unsichtbaren Feinstaubtod kämpfen und dabei - wahlweise mit ernster oder heiterer Miene - ihre Zähnchen in die Kameras zeigen. Das Laienstück Umweltzone zeigt, wieviele Persönlichkeiten selbst kleine Kommunal- und Landespolitiker bei Bedarf abrufen können.
Und erst recht deren Behörden: Rechtschaffende Bürokraten, die mit teutonischer (oder wollte ich sagen: vogonischer) Gründlichkeit mit Verordnungen ringen und dabei gar nicht merken, wie sie mit den übermannshohen Stapeln von Anträgen, Entwürfen, Genehmigungen, Ablehnungen, Eingaben, Stellungnahmen, Beglaubigungen, Studien, Gutachten, Machbarkeitsuntersuchungen, Arbeitsanweisungen, Rückmeldungen, Rundschreiben, Ausschußprotokollen und Verwaltungsvorschriften in ein weiteres, selbsterschaffenes Paralleluniversum hinübergleiten.
Hoffentlich - dieser Wunsch wird aller Voraussicht nach enttäuscht werden - haben wir es in absehbarer Zeit nicht mit ernsthaften Problemen zu tun. Dann schütze sich wer kann vor den "Hilfsmaßnahmen" der sog. Spezialisten aus Politik und Verwaltung.
Dienstag, 14. Oktober 2008
Klimahelden
Der ÖPNV ist gut
Der ÖPNV ist günstig
Der ÖPNV ist umweltfreundlich.
Sollen wir zumindest glauben. Bei genauerer Betrachtung diverser Buslininien im Essener Norden war folgendes erkennbar:
Auf vier verschieden Linien werden z.T. Gelenkbusse eingesetzt.
Diese Gelenkbusse sind nur in Verkehrsspitzen augelastet. Fahren sonst also halbleer durch die Stadt.
Diese Gelenkbusse haben eine rote Umweltplakette. Jetzt wird klar, warum die "Klimahelden"-Transparente von den EVAG-Bussen verschwunden sind.
Das sind nämlich nach gängigem Denkmuster (das die Verkehrsbetriebe selbst propagieren) dann keine Klimahelden, sondern Dreckschleudern. Die Grenze zum "Stinker" ist also ein schmaler Grat. Auch für die EVAG
Der ÖPNV ist günstig
Der ÖPNV ist umweltfreundlich.
Sollen wir zumindest glauben. Bei genauerer Betrachtung diverser Buslininien im Essener Norden war folgendes erkennbar:
Auf vier verschieden Linien werden z.T. Gelenkbusse eingesetzt.
Diese Gelenkbusse sind nur in Verkehrsspitzen augelastet. Fahren sonst also halbleer durch die Stadt.
Diese Gelenkbusse haben eine rote Umweltplakette. Jetzt wird klar, warum die "Klimahelden"-Transparente von den EVAG-Bussen verschwunden sind.
Das sind nämlich nach gängigem Denkmuster (das die Verkehrsbetriebe selbst propagieren) dann keine Klimahelden, sondern Dreckschleudern. Die Grenze zum "Stinker" ist also ein schmaler Grat. Auch für die EVAG
Mittwoch, 1. Oktober 2008
Keine Schonfrist in Essen
Essen macht ernst.
Ab sofort.
Mit 40 Euro.
Mit Punkt in Flensburg.
Kein Nachsehen.
Keine Schonfrist.
Das ist der Essener Sonderweg.
Behördenwillkür in der "Kulturhauptstadt"
Der Gipfel der Unkultur im Umgang mit Bürgern, Autofahrern, Besuchern.
Es war zu befürchten
das ist Essen. Die Vogonen brauchen Geld.
Wie zu erfahren war und uns eben berichtet wurde, fanden heute Schwerpunktkontrollen - getarnt als Geschwindigkeitsmessungen statt.
Wenn Sie den verantwortlichen Leuten in den hiesigen Behörden und Verwaltungen mal richtig heftigen Flohbefall während einer temporären Lähmung ihrer Arme an den Hals wünschen - wir können mitfühlen und drücken die Daumen, das es klappt!
Ab sofort.
Mit 40 Euro.
Mit Punkt in Flensburg.
Kein Nachsehen.
Keine Schonfrist.
Das ist der Essener Sonderweg.
Behördenwillkür in der "Kulturhauptstadt"
Der Gipfel der Unkultur im Umgang mit Bürgern, Autofahrern, Besuchern.
Es war zu befürchten
das ist Essen. Die Vogonen brauchen Geld.
Wie zu erfahren war und uns eben berichtet wurde, fanden heute Schwerpunktkontrollen - getarnt als Geschwindigkeitsmessungen statt.
Wenn Sie den verantwortlichen Leuten in den hiesigen Behörden und Verwaltungen mal richtig heftigen Flohbefall während einer temporären Lähmung ihrer Arme an den Hals wünschen - wir können mitfühlen und drücken die Daumen, das es klappt!
Die Zone nimmt ihren Lauf
... und wir werden in den nächsten Wochen erfahren, welcher Irrsinn da tatsächlich verbrochen wurde. Viele Verkehrsteilnehmer, die bis zuletzt gehofft hatten, daß es sich um einen üblen Scherz handeln würde, werden sich wahrscheinlich wundern, zu welchen geistigen Ergüssen ihre Rathäuser fähig sind.
Heute gilt in den Ruhrgebietsstädten die Fahrverbotszone. In einem ersten Schritt dürfen keine Fahrzeuge mehr ohne Plakette fahren. In den nächsten Jahren werden sukzessive auch rote und gelbe Plaketten verboten. Vielleicht wachen die Deutschen dann endlich auf.
Um das nochmals zu erwähnen: Die EU-Luftreinhalterahmenrichtlinie (ebenso das Urteil des EuGH vom Juli 2008) sieht sehr wohl Spielraum bei der Ausgestaltung der Zielerreichung vor. Die Umweltzonen sind eine rein deutsche Erfindung.
Heute gilt in den Ruhrgebietsstädten die Fahrverbotszone. In einem ersten Schritt dürfen keine Fahrzeuge mehr ohne Plakette fahren. In den nächsten Jahren werden sukzessive auch rote und gelbe Plaketten verboten. Vielleicht wachen die Deutschen dann endlich auf.
Um das nochmals zu erwähnen: Die EU-Luftreinhalterahmenrichtlinie (ebenso das Urteil des EuGH vom Juli 2008) sieht sehr wohl Spielraum bei der Ausgestaltung der Zielerreichung vor. Die Umweltzonen sind eine rein deutsche Erfindung.
Dienstag, 30. September 2008
Schonfrist - jetzt doch nicht in Essen?
Wie soeben auf unserem Lokalsender in Essen einen Tag vor Einführung der neudeutschen Zonen erklärt wurde, plant die Essener Polizei (wohl als einzige im Ruhrgebiet) einen Sonderweg:
Die Halterdaten von Fahrzeugen ohne Plakette werden erfasst und ans Straßenverkehrsamt übermittelt. Werden etwa doch Schwerpunktkontrollen durchgeführt? Bleibt es voerst doch nicht bei einem Hinweis durch die Schutzleute? Was dort mit den Daten geschehn wird ist noch unklar.
Das in Essen nicht erst seit der Umweltzonen-Manie die Uhren anders ticken, dürfte vielen bereits klar sein. Schließlich müssen Bürger und Autofahrer hier etwas kürzer an die Kandarre genommen werden. Aber was soll so etwas? Wird Umweltdezernentin Raskob mit Gefolge Hausbesuche zur Verabreichung von sedierenden Mitteln absolvieren?
Werden die Halter direkt in Flensburg angepinnt? Welche Repressalien sind zu erwarten? Bei einem grünen Wahn, der beinahe faschistoide Züge annimmt, sollte man auf somanches gefasst sein. Gerade bei polizeilichen "Sonderwegen", welche die Vermutung nahe legen, daß sie politisch gesteuert sind.
Bedanken kann man sich zunächt aber bei diesem Herrn: Verkehrsdirektor Burkhard Kowitz
Wer diesem Link folgt kommt zu einer Seite der EVAG - der Essener Verkehrs-AG!
Die Halterdaten von Fahrzeugen ohne Plakette werden erfasst und ans Straßenverkehrsamt übermittelt. Werden etwa doch Schwerpunktkontrollen durchgeführt? Bleibt es voerst doch nicht bei einem Hinweis durch die Schutzleute? Was dort mit den Daten geschehn wird ist noch unklar.
Das in Essen nicht erst seit der Umweltzonen-Manie die Uhren anders ticken, dürfte vielen bereits klar sein. Schließlich müssen Bürger und Autofahrer hier etwas kürzer an die Kandarre genommen werden. Aber was soll so etwas? Wird Umweltdezernentin Raskob mit Gefolge Hausbesuche zur Verabreichung von sedierenden Mitteln absolvieren?
Werden die Halter direkt in Flensburg angepinnt? Welche Repressalien sind zu erwarten? Bei einem grünen Wahn, der beinahe faschistoide Züge annimmt, sollte man auf somanches gefasst sein. Gerade bei polizeilichen "Sonderwegen", welche die Vermutung nahe legen, daß sie politisch gesteuert sind.
Bedanken kann man sich zunächt aber bei diesem Herrn: Verkehrsdirektor Burkhard Kowitz
Wer diesem Link folgt kommt zu einer Seite der EVAG - der Essener Verkehrs-AG!
Ein Vergleich
Einige städtische Heulsusen sind der Meinung, die Umweltzonen im Ruhrgebiet wären ja viiieeeeel zu klein. Nur ein paar Zahlen:
16 qkm Köln
20 qkm Dortmund
44 qkm München (in Planung)
50 qkm Hannover
70 qkm Essen
88 qkm Berlin
zirka-Angaben
Sollten die derzeitgen Maßnahmen nicht ausreichen, wird die Fahrverbotszone Ruhr 2011 auf ca. 730 qkm ausgedehnt (ursprüngliche Planung) !
Morgen geht´s los. Mal sehen wie lange es ohne Plakette geht.
16 qkm Köln
20 qkm Dortmund
44 qkm München (in Planung)
50 qkm Hannover
70 qkm Essen
88 qkm Berlin
zirka-Angaben
Sollten die derzeitgen Maßnahmen nicht ausreichen, wird die Fahrverbotszone Ruhr 2011 auf ca. 730 qkm ausgedehnt (ursprüngliche Planung) !
Morgen geht´s los. Mal sehen wie lange es ohne Plakette geht.
Donnerstag, 25. September 2008
HALT! Umweltzone
Unsere Zonenfreunde beglücken uns mit den ersten Verbotsschildern. Gestern habe ich das erste feindliche Schild auf einer Strasse in Bochum entdeckt und gleich fotografiert. So sieht das ein herannahender Autofahrer.

Wie, Ihr seht nix? Ist doch ganz deutlich aufgestellt, so wie wir die Plaketten auch gut sichtbar an die Scheibe kleben sollen. Also dann etwas näher rangetreten.

Wie - ihr seht immer noch nichts? Also dann mal direkt davor stellen: Zugewachsen! Haben wir was verpasst, daß das Schild so ins Gebüsch gestellt wird? Sollte man die Umwelt nicht besser davor warnen, daß ab dem Schild Schluß für sie ist?

Von der anderen Straßenseite aus ist auch nicht viel mehr zu sehen:
Formidabel, nicht wahr? Unsere Städtischen wissen nicht nur nicht, was sie tun. Nein, sie sind sogar zu blöd den Autofahrer wirksam auf diesen Schwachsinn hinzuweisen. Also 1:0 für die Stadtkassen, wenn 100m weiter die Plaketten kontrolliert werden. Sollte das etwa System haben? Bei der großen Anzahl von Verbotsschildern, die noch kommen werden bleibt das zu befürchten.

Wie, Ihr seht nix? Ist doch ganz deutlich aufgestellt, so wie wir die Plaketten auch gut sichtbar an die Scheibe kleben sollen. Also dann etwas näher rangetreten.

Wie - ihr seht immer noch nichts? Also dann mal direkt davor stellen: Zugewachsen! Haben wir was verpasst, daß das Schild so ins Gebüsch gestellt wird? Sollte man die Umwelt nicht besser davor warnen, daß ab dem Schild Schluß für sie ist?

Von der anderen Straßenseite aus ist auch nicht viel mehr zu sehen:
Formidabel, nicht wahr? Unsere Städtischen wissen nicht nur nicht, was sie tun. Nein, sie sind sogar zu blöd den Autofahrer wirksam auf diesen Schwachsinn hinzuweisen. Also 1:0 für die Stadtkassen, wenn 100m weiter die Plaketten kontrolliert werden. Sollte das etwa System haben? Bei der großen Anzahl von Verbotsschildern, die noch kommen werden bleibt das zu befürchten.
Mittwoch, 24. September 2008
Schonfrist
Die Obrigkeit hat sich dazu herabgelassen, nach Einführung der Zonen eine "Schonfrist" von 6 Wochen zu gewähren, in denen das Fehlen der Plaketten nicht geahndet wird. Während dieses Zeitraums ist eine "Aufklärungskampagne" geplant. Stichtag ist somit der 15. November 2008.
Also spült die Zone schon 6 Wochen eher Geld in die klammen Stadtkassen. Schilda ist von den Strategen an Rhein und Ruhr wieder einmal in den Schatten gestellt worden
Ursprünglich waren jedoch drei Monate im Gespräch (also der 01.01.), so hat man es z.B. auch in Köln gehandhabt.
Also spült die Zone schon 6 Wochen eher Geld in die klammen Stadtkassen. Schilda ist von den Strategen an Rhein und Ruhr wieder einmal in den Schatten gestellt worden
Ursprünglich waren jedoch drei Monate im Gespräch (also der 01.01.), so hat man es z.B. auch in Köln gehandhabt.
Dienstag, 16. September 2008
Umweltzone Frankfurt jetzt beschlossen
Die Hessische Landesregierung hat der Frankfurter Umweltzone grünes Licht gegeben.
Artikel beim HR
Artikel beim HR
Auch das Land Berlin hat ein Problem ...
... mit nicht-plakettenkonformen Fahrzeugen. Realität und Anspruch klaffen auch hier auseinander.
Zum Artikel im Berliner Kurier
Zum Artikel im Berliner Kurier
Donnerstag, 11. September 2008
Zonenüberwachung und die Ordnungsmacht
Deutscher Einfallsreichtum bei Überwachung kennt bald keine Grenzen mehr. Wie heute bekannt wurde, ist geplant "Plakettensünder" mittels eines Radarfotos zu überführen. Dann kommt zu der Strafe infolge einer Geschwindigkeitüberschreitung auch noch ein Ticket und ein Punkt wegen fehlender Zonenplakette.
Artikel und Meinung zum Thema in der WAZ
Artikel und Meinung zum Thema in der WAZ
Montag, 8. September 2008
Erste Pflicht: Bürgernähe
Total übersichtlich ...
Ein Höchstmaß an Klarheit ...
Für eine schnelle, unbürokratische und effiziente Verwaltung.
Preiswert: nur 10 - 100 Euro Gebühr
Hier geht´s zum abschreckenden, 4-seitigen (!) Ausnahmeantrag der Stadt Essen.
Solche Kopfgeburten kommen dabei raus, wenn sich realitätsverweigernde Verwaltungen (wähle nach belieben eine Stadt im Ruhrgebiet) sich "unbürokratisch und bürgernah" zu geben versuchen. Oh Wunder: das in Essen bisher noch nicht einmal gelungen.
Ja, es macht ihnen offensichtlich Spaß, eine weitere Bevölkerungsgruppe als Bittsteller willkommen heißen zu dürfen, um ihnen die Gnade ihres Amtes angedeihen zu lassen.
Ein Höchstmaß an Klarheit ...
Für eine schnelle, unbürokratische und effiziente Verwaltung.
Preiswert: nur 10 - 100 Euro Gebühr
Hier geht´s zum abschreckenden, 4-seitigen (!) Ausnahmeantrag der Stadt Essen.
Solche Kopfgeburten kommen dabei raus, wenn sich realitätsverweigernde Verwaltungen (wähle nach belieben eine Stadt im Ruhrgebiet) sich "unbürokratisch und bürgernah" zu geben versuchen. Oh Wunder: das in Essen bisher noch nicht einmal gelungen.
Ja, es macht ihnen offensichtlich Spaß, eine weitere Bevölkerungsgruppe als Bittsteller willkommen heißen zu dürfen, um ihnen die Gnade ihres Amtes angedeihen zu lassen.
Freitag, 5. September 2008
Weiterer Hochofen für Duisburg?
Irrsinn - grenzenlos.
In der Umweltzone könnte ein neuer Hochofen entstehen. Ein Plus für den Wirtschaftsstandort - ohne Frage. Allmählich erschliest sich einem auch die Äußerung eines CDU-Politikers, der mutßmaßte, das infolge der vermeintlichen saubereren Luft durch die Zone die Thyssen-Krupp-Stahl AG nun den Spielraum für einen weiteren Hochofen hätte.
Aus der WAZ vom 05.09.2008
In der Umweltzone könnte ein neuer Hochofen entstehen. Ein Plus für den Wirtschaftsstandort - ohne Frage. Allmählich erschliest sich einem auch die Äußerung eines CDU-Politikers, der mutßmaßte, das infolge der vermeintlichen saubereren Luft durch die Zone die Thyssen-Krupp-Stahl AG nun den Spielraum für einen weiteren Hochofen hätte.
Aus der WAZ vom 05.09.2008
Mittwoch, 3. September 2008
Der Countdown läuft
Es ist Anfang September und nur noch wenige Wochen bis zum Start einer der größten Einteignungsaktionen durch die Hintertür der jüngeren Geschichte. Nach Ablauf einer Übergangsfrist 2009 (Ausnahmegenehmigung jetzt beim zuständigen Straßenverkehrsamt beantragen!) ist ab spätestens Ende nächsten Jahres Schluß mit ohne Plakette.
Mittwoch, 30. Juli 2008
Bezirksregierung Münster proudly presents ...
"Nicht erst seit dem Urteil des Europäischen Gerichtshofes vom 25. Juli 2008, welches jedem Bürger ein einklagbares Recht auf die Minimierung der Luftschadstoffe durch die Forderung nach Aufstellung eines Luftreinhalte-/Aktionsplanes garantiert, engagiert sich die Bezirksregierung Münster für die Luftreinhaltung."
Wir haben tatsächlich richtig gelegen: Die mediale Ausbeutung der (manche würden sagen: Gehirnwäsche) beginnt mit einem Sich-selbst-auf-die-Schulter-klopfen der politisch Verantwortlichen. Widerlicher geht´s nimmer. Der Plan tritt am 4. August 2008 in Kraft.
Zur Pressemittelung der Bezirksregierung Münster
Wir haben tatsächlich richtig gelegen: Die mediale Ausbeutung der (manche würden sagen: Gehirnwäsche) beginnt mit einem Sich-selbst-auf-die-Schulter-klopfen der politisch Verantwortlichen. Widerlicher geht´s nimmer. Der Plan tritt am 4. August 2008 in Kraft.
Zur Pressemittelung der Bezirksregierung Münster
Düsseldorf soll eine Zone einrichten
Die Bezirksregierung Düsseldorf schreibt der Landeshauptstadt vor, daß sie auch eine Umweltzone einrichten soll. Die Stadt sperrte sich bisher gegen den Zonenwahn. Bekannterweise hält die Bezirksregierung Düsseldorf eine UZ für ein "geeignetes" Mittel.
Zur Pressemitteilung der Bezirksregierung
Zur Pressemitteilung der Bezirksregierung
Freitag, 25. Juli 2008
Widerstand in Bochum
Eine Plakatwand in unmittelbarer Nähe des Bochumer Hannibal-Centers weißt Kunden und Autofahrer auf die um sich greifende, total verkorkste Umweltschutzlogik hin.
Gegen die obrigkeitsstaatliche Willkür durch Politik und heuchlerische Umweltverbände setzen sich die Einzelhändler zur Wehr.

Wir wünschen den Initiatoren viel Erfolg!
Gegen die obrigkeitsstaatliche Willkür durch Politik und heuchlerische Umweltverbände setzen sich die Einzelhändler zur Wehr.
Wir wünschen den Initiatoren viel Erfolg!
Umweltzone reloaded
Wie aus dem Artikel in den Finanznachrichten hervorgeht, steckt die Deutsche Umwetlhilfe hinter der "Musterklage" eine Münchner Bürgers.
Damit wären Umweltzonen nur eine Vorstufe zu deutlich weitreichenderen Restriktionen. Den totalitären Ansprüchen einer DUH dürfte dann wahrscheinlich nur noch autofreie Städte genügen.
Link zum Artikel
Nachtrag: Der EuGH hat heute mit Urteil von heute die Einklagbarkeit von wirksamen Aktionmaßnahmen bestätigt. Die Formulierung ist interpretationsfähig. Eine Umweltzone zählt auch schon als Maßnahme. Sollte eben diese jedoch nicht wirksam sein, könnten dann weitere Verbote denkbar.
Artikel in der Sueddeutschen
Ein Feiertag für Prozesshansel, grüne Dogmatiker und Weltenretter.
Damit wären Umweltzonen nur eine Vorstufe zu deutlich weitreichenderen Restriktionen. Den totalitären Ansprüchen einer DUH dürfte dann wahrscheinlich nur noch autofreie Städte genügen.
Link zum Artikel
Nachtrag: Der EuGH hat heute mit Urteil von heute die Einklagbarkeit von wirksamen Aktionmaßnahmen bestätigt. Die Formulierung ist interpretationsfähig. Eine Umweltzone zählt auch schon als Maßnahme. Sollte eben diese jedoch nicht wirksam sein, könnten dann weitere Verbote denkbar.
Artikel in der Sueddeutschen
Ein Feiertag für Prozesshansel, grüne Dogmatiker und Weltenretter.
Dienstag, 15. Juli 2008
Zone in Köln wird "angenommen"
In der bekannt unkritischen Journaille hier in NRW ist die Rede davon, daß die Umweltzone in Köln "gut angenommen würde".
Wer einen solchen Driss schreibt hat offenbar nicht begriffen, vor welchen Alternativen der betroffene Autofahrer steht. Nämlich keiner. Durch solche Artikel wird (ob unwissentlich oder durch Vorsatz) der Eindruck erweckt, es bestünde Wahlfreiheit im Hinblick auf die Einfahrt in die Zonen.
Der Regierungssender zum Thema
Und nein, die Umweltzone ist kein "Muss"!
Wer einen solchen Driss schreibt hat offenbar nicht begriffen, vor welchen Alternativen der betroffene Autofahrer steht. Nämlich keiner. Durch solche Artikel wird (ob unwissentlich oder durch Vorsatz) der Eindruck erweckt, es bestünde Wahlfreiheit im Hinblick auf die Einfahrt in die Zonen.
Der Regierungssender zum Thema
Und nein, die Umweltzone ist kein "Muss"!
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