Die Stadt Hannover wird deutlich kulanter was die Bewilligung von Ausnahmen und anderen Erleichterungen für ihre Umweltzone anbelangt.
Dienstag, 9. Juni 2009
Dienstag, 2. Juni 2009
ADAC fordert Abschaffung der Zonen
Montag, 11. Mai 2009
Umweltzonen weiter in der Kritik
Sonntag, 26. April 2009
Veranstaltungshinweis
Mittwoch, 22. April 2009
"Rechtmäßig und angemessen"
Das ist Wasser auf den Mühlen unserer hiesigen Stadtvorderen - die können sich erstmal den Schweiß von der Stirn wischen. Das Urteil gilt allerdings erstmal nur für Hannover - eine etwas andere Handhabung im Ruhrgebiet könnte hier eine anderes Ergebnis (z.B. wegen der restriktiveren Gewährung von Ausnahmen!) nach sich ziehen.
Dienstag, 21. April 2009
Umweltzone Hannover vorm Verwaltungsgericht
Alleine in Hannover seien davon 77.000 KFZ betroffen
Freitag, 17. April 2009
Dieselfahrzeug-Absatz stark zurückgegangen
Link zum Handelsblatt
Wenn also die nun Umweltprämie eigentlich den Umweltzonen auf die Sprünge hilft, wofür braucht man diese Hirngeburt überhaupt noch? Gerade dadurch die Prämie gewinnt die angeblich unbedingt benötigte Flottenerneuerung in Deutschland hin zu saubereren Fahrzeugen an Fahrt.
Donnerstag, 9. April 2009
LANUV gibt Meßfehler zu
Es ist nicht zu glauben: da gibt heute morgen ein Sprecher des LANUV in Radui Essen (keine Angst, die Moderation neigt dort prinzipiell nicht zu kritischen Nachfragen) zu, daß man in den letzen 1 - 1 1/2 Jahren erhöhte Meßwerte ermittelt hat. Im gleichen Atemzug heißt es: von einer Peinlichkeit könne man selbstverständlich nicht reden. Denn die "Qualitätssicherung" habe den Fehler bemerkt und wende sich nun an die Öffentlichkeit. Peinlichkeit - nie und nimmer.
Nun stellen sich folgende Fragen:
- Warum braucht es so lange, diesen Fehler festzustellen? 12 - 18 Monate sind kein Pappenstiel und fallen in genau jene Zeit, als die Umweltzonendiskussion kurz vorm Überkochen war. Gerade da hätte eine dem Bürger verpflichtete Institution (das LANUV ist ein Landesamt - die leben dort von unseren Steuergeldern!) akribisch auf die Genauigkeit ihrer Messungen achten müssen
- Wer profitiert von diesem Fehler? Mit Sicherheit all jene, die an der "Machbarkeitsstudie Umweltzone Ruhgebiet" mitgewirkt haben. Wurden doch ihre Aussagen von den inzwischen relativierten Messwerten gestützt. Den Fahrzeugherstellern und -händler. Autos mit grüner Plakette waren gefragt (nein, die Rede ist noch nicht von der Abwrackprämie). Und nicht zuletzt jenen, die sich von der Umweltzone politisches Profilierungspotential versprachen: Bürgermeister, Umweltdezernenten, Umweltverbänden, den Grünen usw. Kurz: Der gesamte neudeutsche umweltpolitische Propaganda-Apparat, vorweg die DUH, hat hieraus ihr Kapital geschlagen. Nicht zuletzt die Anbieter der "umweltfreundlichen" Filtertechnik.
- Wie passt da die Meldung zwei Tage zuvor, daß die Umweltzonen-Regelung noch zu verschärfen sind?
Links zum Thema:
WAZ Politik
WAZ Dortmund
Dienstag, 7. April 2009
Schon 2010 nur noch grüne Plakette?
Um nicht vom Thema abzulenken: In diesem Feinstaub-Artikel wird auf die Dramatik des 26. Überschreitungstages an der Gladbecker Straße in Essen hingewiesen. Richtig, die Gladbecker Straße ist ein Problempunkt. Aber ein eben nur ein Punkt! Mit schluchtenartiger Bebauung bis stellenweise 1,50m zur Straße und viel Verkehr - den ganzen Tag über. Nur ca. 2 000 m Luftlinie zu nächsten Meßstation, in Essen Vogelheim sind bisher lediglich 12 Tage überschritten. Dort wurde vergangenes Jahrdie Meßlatte nicht gerissen. 2km Luftlinie - nicht viel, oder?
Trotzdem wird seitens des BUND ab 2010 ein Fahrverbot für rote und gelbe Plaketten gefordert. Und zwar mit einer Zone, die das ganze Ruhrgebiet umfaßt.
Deswegen nochmals der Hinweis an alle, die sich auf der sicheren Seite wähnen:
Es kann durchaus passieren, daß hier nächstes Jahr für viele Autos das Licht ausgeknipst wird! Da hilft auch keinem die Abwrackprämie, weil viele der Fahrzeuge noch gar keine 9 Jahre alt sein werden! Pendeln? Lieferverkehr? Nix mehr. Aber der Transitverkehr über die Bundesautobahnen wird weiter rauschen.
Deswegen sollten sich alle Betroffene an die Städte, die Bezirksregierung und das Land wenden. Solche Strategien dienen weder Umwelt noch Gesundheit. Man könnte es besser Abwrackprämie 3.0 nennen. Noch mehr Subventionen und "Kaufanreize" für die notleidende Autoindustrie:
Wer nicht freiwillig spurt, wird eben enteignet.
Sprengstoff: City Maut
Mit der City Maut.
Das ist die logische Folge der aktuellen Verkehrsrestriktionen. Auch diese beknackte Idee wurde von der politischen Kaste in Brüssel ersonnen.
Nein, natürlich soll da nichts verbindliches beschlossen werden. Aber von den einschlägigen Akteuren wird dieser "Denkanstoß" sicherlich dankend angenommen: Umweltverbände, Umweltdezernenten, der ÖPNV-Mafia, sowie den im Zonen-Drama hinlänglich bekannten Berufspolitikern, deren Sicht auf die Dinge des Lebens nicht durch Sachkenntnis getrübt wird.
Freitag, 27. März 2009
Technik, die begeistert
Welche ultrafeine Methodik (und deren Tücken) da zum Einsatz kommt, ist hier zu bestaunen:
Die Fliege
Wenn ein Getier schon den Sturm im Wasserglas auslöst, wie steht es wohl generell mit Genauigkeit der hier angewandten Methode? Mit genau dieser Meßstechnik wird schließlich in regelmäßigen Abständen in Teilen der Bevölkerung und mit Hilfe einer willfährigen Verwaltung und der dazu passenden Umweltpropagandisten Angst und Schrecken vor dem Feinstaubgespenst verbreitet.
Obwohl - bei genauerer Überlegung: Genau so ein präzises "Referenzmodell" brauchen die Brüsseler Bürokraten für ihre Gesetzes- und Normengebung.
Freitag, 20. März 2009
Feinstaub und das Marketing
Es ist wieder relativ ruhig um die Umweltzone geworden, die Abwrackprämie hat Heerscharen automobiler Menschen zum Kaufen animiert, massenhaft sind gute gebrauchte in die Presse gegangen. Merkt´s Euch, so funktioniert der neudeutsche Umweltzschutz.
In diesem Zusammenhang wollen wir Euch einen Link empfehlen, in dem sich der Autor mit Feinstaub als Marketingerfolg auseinandersetzt. Lest es Euch durch - dem ist aus diesem Blickwinkel nichts mehr zuzufügen.
Zwar nicht mehr ganz frisch aber an Aktualität nicht zu übertreffen und auf andere Bereiche übertragbar:
Mittwoch, 28. Januar 2009
Abwrackprämie
Ein Schelm, wer böses dabei denkt. Offenbar waren die Umweltzonen für den Neuwagenabsatz nicht wirksam genug.
Automobile werden zunehmend zum Wegwerfartikel degradiert. Mitnichten ist ein 9 Jahre altes (oder gar noch älteres) KfZ Schrott, wie so gerne suggeriert wird. Wenn Opas ´94er Benz nur 30.000 km auf der Uhr hat, ist das quasi ein Neuwagen. Ein langlebiges Produkt (bei entsprechender Pflege) wie ein Auto wird somit vorsätzlich entwertet und erneut stigmatisiert. Dann können die Cleveren Neuwagenkäufer den nicht ganz so cleveren zeigen, wie gelebter Fortschritt aussieht.
Über Ressourcenverschwendung zum Wohle des Umweltschutzes
in Deutschland berichtet ein pointierter Artikel im Foucs
Montag, 26. Januar 2009
Die ersten Ergebnisse
Eine andere Auffassung vertritt die Zeit: für den Rückgang der Feinstaubwerte sei die Wetterlage in erster Linie verantwortlich gewesen. So einfach kann das gehen, allerdings lassen sich solche Aussagen nicht politisch erwünscht, stellen sie doch den ganzen bisher zum Thema verordneten Humbug in Frage.
Montag, 29. Dezember 2008
Meßergebnisse der LANVU NRW
Auf nachfolgender Tabelle kann man sehen, an welchen Meßstationen es wieviel Überschreitungstage gegeben hat. Es sind sage und schreibe 7 (i.W. sieben) Meßpunkte - von insgesamt 57. Es gibt aber im Ruhrgebiet 9 (i.W. neun) Umweltzonen.
Soviel zum Thema, daß es sich bei den Zonen um ein dynamisch anwendbares Instrument handelt würde. Dynamik und deutsche Bürokratie sind eben doch nicht kompatibel.
(Quelle: http://www.lanuv.nrw.de/luft/immissionen/aktluftqual/pm10ueberschreitungen.htm)
Im Jahr 2007 gab es an 17 Stellen Überschreitungen. Gründete darauf etwa die ruhrgebietübergreifende Hysterie, schnellsten Zonen einrichten zu müssen? Und wie wird in der hiesigen, politisch korrekten Presse der Rückgang der Überschreitungstage wohl gewertet?
Fragen über Fragen begleiten uns ins neue Jahr hinein.
SKANDAL! Böller sind noch nicht verboten!
Rechtzeitig zum Jahreswechsel haben´s Silversterknaller und Feuerwerk ob ihrer enormen Gesundheitsgefahren mal wieder in die Feinstaub-Schlagzeilen geschafft.
Blöd dabei: Überschreitungstage infolge der Staubentwicklung durch Silversterböller gehen selbstverständlich auf das Feinstaubkonto der allseits bekannten und gescholtenen "Dieselstinker". Der Meßstation ist es vollkommen egal, aus welcher Quelle der Staub kommt.
Freitag, 26. Dezember 2008
Gratulation!
Der Bonner Umweltdezernent lehnt im Gegensatz zu den meisten seiner starrsinnigen Kollegen eine Umweltzone in seiner Stadt rigoros ab. Hut ab! Ein couragierter Gegner des umweltpolitischen Mainstreams. Man wünscht sich, es gäbe mehr solche Pragmatiker. Wir drücken ihm die Daumen, daß er nicht vor der perfiden Drohkulisse der DUH und anderer Umwelt-Verbände einknickt.
Freitag, 14. November 2008
Endlich 15. November
Wer sich dazu etwas näher mit der Verkehrsführung befaßt wird darüber hinaus noch ein paar nette Fußangeln finden, die man an strategisch wichtiger Stelle in Form vom "Umweltzonenzipfeln" ausgelegt hat. Tja, die Städte brauchen jeden Euro.
Artikel in der WAZ
Sonntag, 2. November 2008
Wort zum Sonntag.
Dieser immense Aufwand, diese unglaubliche Maschinierie, welche für die Durchsetzung von Umweltzonen aufgefahren wurde. Dieses unüberhörbare Stakkato an Meldungen, wo wann wie streng kontrolliert würde. Wie versucht wird, dem Michel mal wieder ein schlechtes Gewissen einzureden. Diese Flut von wiederlegbaren Behauptungen wie unglaublich wichtig diese bunten Aufkleber auf den Windschutzscheiben sind. Tatkräftige Politiker, die geschickt und unnachgiebig gegen den unsichtbaren Feinstaubtod kämpfen und dabei - wahlweise mit ernster oder heiterer Miene - ihre Zähnchen in die Kameras zeigen. Das Laienstück Umweltzone zeigt, wieviele Persönlichkeiten selbst kleine Kommunal- und Landespolitiker bei Bedarf abrufen können.
Und erst recht deren Behörden: Rechtschaffende Bürokraten, die mit teutonischer (oder wollte ich sagen: vogonischer) Gründlichkeit mit Verordnungen ringen und dabei gar nicht merken, wie sie mit den übermannshohen Stapeln von Anträgen, Entwürfen, Genehmigungen, Ablehnungen, Eingaben, Stellungnahmen, Beglaubigungen, Studien, Gutachten, Machbarkeitsuntersuchungen, Arbeitsanweisungen, Rückmeldungen, Rundschreiben, Ausschußprotokollen und Verwaltungsvorschriften in ein weiteres, selbsterschaffenes Paralleluniversum hinübergleiten.
Hoffentlich - dieser Wunsch wird aller Voraussicht nach enttäuscht werden - haben wir es in absehbarer Zeit nicht mit ernsthaften Problemen zu tun. Dann schütze sich wer kann vor den "Hilfsmaßnahmen" der sog. Spezialisten aus Politik und Verwaltung.
Dienstag, 14. Oktober 2008
Klimahelden
Der ÖPNV ist günstig
Der ÖPNV ist umweltfreundlich.
Sollen wir zumindest glauben. Bei genauerer Betrachtung diverser Buslininien im Essener Norden war folgendes erkennbar:
Auf vier verschieden Linien werden z.T. Gelenkbusse eingesetzt.
Diese Gelenkbusse sind nur in Verkehrsspitzen augelastet. Fahren sonst also halbleer durch die Stadt.
Diese Gelenkbusse haben eine rote Umweltplakette. Jetzt wird klar, warum die "Klimahelden"-Transparente von den EVAG-Bussen verschwunden sind.
Das sind nämlich nach gängigem Denkmuster (das die Verkehrsbetriebe selbst propagieren) dann keine Klimahelden, sondern Dreckschleudern. Die Grenze zum "Stinker" ist also ein schmaler Grat. Auch für die EVAG
